Forschungs- und Entwicklungsprojekte:
Ergebnisse |
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Das Intralogistik-Netzwerk präsentiert seine Projektergebnisse und die neuesten Forschungs- und Entwicklungsarbeiten der Mitgliedshochschulen während seines jährlich einmal stattfindenden wissenschaftlichen Symposiums.
Die ersten gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsprojekte wurden in der zweiten Jahreshälfte 2007 gestartet. Erste Projektergebnisse liegen vor (s.u.); das erste wissenschaftliche Symposium fand am 16. März 2009 in Stuttgart statt.
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Zur Zeit werden drei Projekte der vorwettbewerblichen Verbundforschung vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg unterstützt, zwei Projekte wurde bereits erfolgreich abgeschlossen:
> EfProTec - Effizienz von Prozessen, Systemen und Technologien in der Intralogistik
> FlexADis - Flexible Automatisierbarkeit der Handhabungsprozesse paketfähiger Ware in Distributionszentren
> KARIS - Kleinskaliges Autonomes Redundantes IntralogistikSystem
> MensoLIn - Der Mensch als steuernder und operativer Leistungsträger in der Intralogistik
> PInLog - Entwicklung einer Planungsplattform
für intralogistische Systeme |

Ministerium für Wissenschaft,
Forschung und Kunst
Baden-Württemberg |
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EfProTec - Effizienz von Prozessen, Systemen und Technologien in der Intralogistik |
Im Bearbeitungszeitraum von Juli 2007 bis Dezember 2008 wurde ein praxisorientiertes Benchmarking-System entwickelt, mit dessen Hilfe unterschiedliche Intralogistiksysteme verglichen werden können.
Die Aufgabenverteilung unter den Projektpartnern (siehe Abbildung) ermöglichte es, unterschiedliche Projektperspektiven zu verfolgen.
Aufgabe der Wissenschaft war es,
- bestehende Benchmarking-Systeme zu analysieren und zu bewerten,
- sowie am Beispiel von Systemen der Distributionslogistik neue wissenschaftliche Methoden und Modelle zur Analyse, Bewertung und Optimierung von Intralogistiksystemen zu entwickeln und zu erproben.
Aus Sicht der beteiligten Industriepartner waren folgende Fragestellungen zu beantworten:
- Wie effizient arbeitet das individuelle Logistiksystem im Vergleich zu anderen?
- Welche Schwachstellen können identifiziert werden?
- Welche Lösungsansätze zur Verbesserung
der Abläufe und Effizienz können erarbeitet werden?
Das Projektkonsortium:
- Adolf Würth GmbH & Co. KG
- Transpharm GmbH (ratiopharm Gruppe)
- Kaufland Stiftung & Co. KG
- Koch, Neff & Volckmar GmbH
- MLOG Logistics GmbH
- Protema Unternehmensberatung GmbH
- FIFL GmbH
- Institut für Fördertechnik und Logistik (IFT), Universität Stuttgart
- Institut für Fördertechnik und Logistiksysteme (IFL), Universität Karlsruhe
- Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Logistik (ABWL), Universität Mannheim
- Institut für Automatierungs- und Softwaretechnik (IAS), Universität Stuttgart
- Institut für Arbeitswirtschaft und Technologiemanagement (IAT), Universität Stuttgart
- Bereich Informationslogistik, Hochschule für Technik, Stuttgart
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Kurzbeschreibung
als Download (2 S.):

Fachartikel
als Download (8 S.):


Projektkonsortium
und Aufgabenverteilung
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Vorgehensweise:
- Standortanalyse auf Basis für das geplante Kennzahlen- und Benchmarking-System im Hinblick auf Prozesse, Technologien, Strategien, Organisationen und Kennzahlen,
- Auswertung der erhobenen Daten (fachbezogene Auswertung der beteiligten Institute),
- Erarbeitung industriepartnerbezogener Individualergebnisse,
- Darstellung des betrachteten Logistiksystems zum Zeitpunkt der Analyse,
- fachbezogene Schwachstellenanalyse,
- mMögliche Verbesserungsansätze und
- Aufzeigen strategischer Standortoptionen.
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Der Untersuchungsgegenstand
abgebildet als
Prozesskette "Warehouse"
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| Projektergebnis:
Im Verlauf des Projektes wurde die "EfProTec - Benchmarking-Pyramide" erarbeitet, die vier Ebenen umfasst (siehe Abbildung) :
- Ebene 1: Festlegung von TOP-Level-Kennzahlen,
- Ebene 2: Integration des Distributions-Center-Referenz-Modells (Universität Karlsruhe) auf Aufgaben- und Kostenebene,
- Ebene 3: Prozesse als Basis der Vergleichbarkeit logistischer Systeme bis hinunter zur
- Ebene 4: Aktivitätenebene, der detaillierten Darstellungsebene zur Identifizierung von Schwachstellen.
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EfProTec - Benchmarking-Pyramide
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Entlang dieser Pyramide wurde das "Benchmarking-System EfProTec" entwickelt (siehe Abbildung). Ausgehend von den unterschiedlichsten Daten und Analyseergebnissen bei den Unternehmenspartnern wurde der Aufbau des Gesamtsystems (von der Erzeugung des Referenzmodells über Kennzahlensysteme und Best Practices bis hin zur Realisierung eines anwendungsbezogenen Konzeptes) zur Auswertungsebene hin dargestellt, um die unterschiedlichen Vergleiche ziehen zu können.
Fortführung der Arbeiten:
Für die weitere Projektausarbeitung werden zusätzliche Partner gesucht. Der Nutzen besteht in:
- einer Kurzanalyse durch Externe, um damit mögliche Schwachpunkte im eigenen System aufzuzeigen (Optimierungsanalyse),
- einen Blick auf andere Realisierungen: Wie werden ähnliche Aufgabenstellungen bei anderen Partnern gelöst?
- der Mitwirkung bei der Verbesserung und Optimierung des Benchmarking-Systems: mit jedem zusätzlichen Partner wird die Aussagefähigkeit des Systems verbessert, und damit auch der Nutzen für jeden Benutzer.
Gleichzeitig bietet sich das Projekt als Gesprächsplattform für den Erfahrungsaustausch auch unter spezifischen Fragestellungen an.
Zusätzlich lassen sich aus dem Projekt heraus Ansätze für Best Practices in der Realisierung von Intralogistik, Organisationsformen und Anwendungen ableiten. Der Nutzen der Anwendung wird im Folgenden aufgezeigt:
- Der Vergleich von Funktionsbereichen innerhalb eines Unternehmens (internes Benchmarking) gibt einen ersten Hinweis auf Verbesserungspotenziale.
- Der unternehmensübergreifende Vergleich (externes Benchmarking) ermöglicht einen Vergleich mit Distributionszentren aus der gleichen Branche oder mit Best-in-Class-Unternehmen.
- Der ganzheitliche Ansatz umfasst strategische, operative/ leistungsorientierte und kostenorientierte Komponenten.
- Die standardisierte Sprache für die Beschreibung des Geschäftsmodells und des existierenden Distributionszentrums erleichtert die abteilungs-, standort- oder unternehmensübergreifende Diskussion und Analyse.
Kontakt:
> FIFL GmbH
> Protema Unternehmensberatung GmbH |

EfProTec - Benchmarking-System
und Beispiele von
Auswertungen:
Die Grafiken können durch
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TOP-Kennzahlen (exemplarisch)

Graphische Visualisierung der
Komplexität eines Logistiksystems
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KARIS - Kleinskaliges Autonomes Redundantes IntralogistikSystem |
Dieses Projekt der Arbeitsgemeinschaft Technologie Intralogistik Baden-Württemberg (AGT) unter dem Dach des Intralogistik-Netzwerks BW e.V. strebt eine dynamische, sich dem tatsächlichen Warenaufkommen anpassende Fördermittelkonfiguration an. Es umfasst mehrere Phasen.
In der ersten Phase (November 2007 bis Juni 2008) wurde ein erstes Labormodell entwickelt, anhand dessen gezeigt werden kann, wie sich eine starre Anlagenhardware durch einen mobilen Schwarm intelligenter Fördermodule ersetzen lässt.
In der zweiten Phase (Juli 2008 bis Dezember 2009) wird ein Versuchssystem aufgebaut, in dem sich mehrere Fördermodule simultan bewegen und gemeinsam - oder unabhängig voneinander - verschiedene Aufgaben durchführen sollen.
Einen Ausblick auf dieses neuartige Element künftiger Materialflusssysteme gibt der Autorenbeitrag in Hebezeuge und Fördermittel 6/2009.
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KARIS-Modul
(Foto: AGT Intralogistik)
Projektflyer
als Download:

Fachbeitrag
"KARIS - dezentral gesteuert"
als Download
(HF 6/2009, 3 Seiten):
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MensoLIn - Der Mensch als steuernder und operativer Leistungsträger in der Intralogistik |
Im Bearbeitungszeitraum von Dezember 2007 bis November 2009 wurde der Mensch in seinen verschiedenen Funktionen innerhalb der Intralogistik betrachtet: Im Fokus der Untersuchung standen planende, steuernde und ausführende Tätigkeiten. Zielsetzung war es, praxisgerechte Methoden und Instrumente für die Leitung intralogistischer Betriebe zu schaffen.
Dem Projektkonsortium gehörten an:
- 6 baden-württembergische Unternehmen mit unterschiedlichen Intralogistik-Anwendungsbereichen,
- Institut für Fördertechnik und Logistik (IFT), Universität Stuttgart
- Institut für Arbeitswirtschaft und Technologiemanagement (IAT), Universität Stuttgart
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Kurzbeschreibung
als Download:
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Ausgangssituation:
Bei der Optimierung von Intralogistiksystemen dominieren technische Aspekte, damit wird der Mensch als flexible und anpassungsfähige Komponente oft nicht ausreichend wahrgenommen. Bedarf wird außerdem darin gesehen, die Mitarbeitermotivation und die Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen zu verbessern. Wie sich in der Sondierungsphase dieses Projektes - über den Erfahrungsaustausch innerhalb des Netzwerks - zusätzlich herausschälte, erfolgt die Mitarbeitereinsatzplanung in der Regel erfahrungsbasiert, Führungskräften stehen häufig keine systematischen oder keine praxisgerechten Planungssysteme zur Verfügung.
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Der Mensch im Fokus
(Foto: Adolf Würth GmbH & Co. KG)
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Vorgehensweise:
- Festlegung der Themengebiete in Absprache mit beteiligten Unternehmen:
Arbeitsplatzgestaltung, Prozessdokumentation und -gestaltung, Personaleinsatzplanung, Motivation, Qualifizierung, Strukturierung von Informationen und Gestaltung von Dokumenten, u.ä.,
- Bestandsaufnahme und Klassifizierung bestehender Strategien, Methoden, Richtlinien und Normen sowie Bewertung ihrer Eignung für die Intralogistik,
- Adaption, Entwicklung und Validierung von Methoden und Instrumenten zur Steigerung der Effizienz des Menschen in der Intralogistik.
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Statements
aus projektbeteiligten Unternehmen
(Download, 1 Seite)

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Projektergebnisse:
- Bereitstellung von einfach umsetzbaren Methoden und Instrumenten zur Mitarbeitereinsatzplanung, zur Gestaltung mensch-orientierter Arbeitssysteme sowie zur Mitarbeiterqualifizierung und -motivation in einem Betriebsleiterhandbuch,
- Checklisten für die Identifizierung und Einschätzung des Handlungsbedarfs in mensch-relevanten Intralogistikbereichen,
- die neu entwickelten oder adaptierten Methoden und Instrumente wurden in Pilotimplementierungen bei den projektbeteiligten Unternehmen validiert,
- Experten-Feedback der Forschungseinrichtungen bei komplexeren Aufgabenstellungen in den projektbeteiligten Unternehmen.
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Checklisten zu den Themen:
(Link z.Zt. noch nicht freigegeben) |
Kontakt:
> IFT Universität Stuttgart
> IAT Universität Stuttgart |
Bei Interesse am
MensoLIn-Betriebsleiterhandbuch
wenden Sie sich bitte an die
I.N.Geschäftsstelle |
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PInLog - Entwicklung einer Planungsplattform
für intralogistische Systeme |
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Kurzbeschreibung
als Download:
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FlexADis - Flexible Automatisierbarkeit der Handhabungsprozesse paketfähiger Ware in Distributionszentren |
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Kurzbeschreibung
als Download:
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